Ausgerechnet Muse

Ausgerechnet Muse
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  • SW10021
  • 320 Seiten
  • 15 x 21,4cm
  • Roman für Jugendliche
  • ab 14 Jahren
  • 978-3-944788-43-2
Die 17-jährige Apollonia Parker will frei und ungebunden sein. Sie träumt davon, mit ihrem... mehr
Produktinformationen "Ausgerechnet Muse"

Die 17-jährige Apollonia Parker will frei und ungebunden sein. Sie träumt davon, mit ihrem Motorrad Bonnie durch Schottland zu fahren. Allerdings verfügt sie über eine Gabe, die sie besonders hasst: Sie ist wie ihre Mutter eine Muse. Apollonia hat aber keine Lust, sich an einen Künstler zu binden, diesen zu inspirieren und zu hätscheln. Als Nick ihr einen Song widmet, verliebt sie sich Hals über Kopf in ihn. Der junge, äußerst begabte Singer-Songwriter ist von Appolania ganz hingerissen. Doch der habgierige Konzernchef Viktor Tyrell ist gegen diese Verbindung. Er will Apollonias Gabe für seine Zwecke nutzen — und setzt die schwarze Muse Velika auf Nick an.

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Kundenbewertungen für "Ausgerechnet Muse"
22.06.2017

Absolutes Lesehighlight


Beurteilung

Dieses Buch ist einfach göttlich gut. Das Cover hat mich schon lange angesprochen und der Klappentext versprach eine skurrile, fantastische und unterhaltsame Geschichte.

Meine Erwartungen wurden bei weitem übertroffen. Apollonia ist eine tolle und vielschichtige jugendliche Protagonistin, ich konnte mir alles, was die Autorin geschrieben hat, wunderbar bildlich vorstellen.

Es ist extrem erfrischend, solch einen Roman zu lesen, der von neuen Ideen nur so überquillt. Ich glaube nicht, das ich schon mal einen humorvollen Roman über die Tätigkeit von Musen in der Menschenwelt gesehen habe!

Über die Vielfalt der Musen und Mentoren, der Idee mit den Bildern und Figuren im Museum kann ich nur begeistert sein. Dieses Buch hat mir dieses Jahr am allermeisten Spaß gemacht beim Lesen, und es waren schon ein paar Dutzend!

Der Schreibstil von Carola Wolff ist herrlich leicht und unkompliziert. Es ist ein Jugendroman und entsprechend nicht allzu komplex geschrieben, so dass die Lektüre auch mit einem vollen Kopf noch leicht fällt.

In die Welt der Musen kann man einfach komplett eintauchen, und man fiebert beim Lesen mit Apollonia und Nick einfach mit, weil die beiden so toll sind. Was mir sehr gut gefallen hat, waren auch die sehr gut dargestellten familiären Hintergründe der beiden, die genauso mit kleinen tollen Details gespickt sind wie der ganze Rest der Geschichte.

Ich wünsche mir absolut eine Fortsetzung und ganz viel mehr Bücher dieser Sorte - endlich, endlich ein Buch das ein absoluter Stimmungsaufheller und Weltentführer ist und einfach nur toll ist (auf die Gefahr hin mich zu wiederholen).

Fazit: UNBEDINGT LESEN!!!

03.04.2017

Ein wundervolles Buch

Und es gibt sie doch die Musen, ebenso wie machtgierige Wesen / Menschen.

Aber es gibt auch sowas wie den eigenen Willen und die eigenen Gefühle!
Was passiert wenn eine Muse zu schnell eine falsche Entscheidung trifft?
Was geschieht mit ihr ohne ihre Gabe?

Lest diese Geschichte und ihr bekommt die Antworten auf all diese Fragen.

Es ist eine wirklich schön geschriebene Geschichte, mit reichlich Spannung und Gefühl.
Freche und fröhliche Sprüche gibt es gratis dazu.

Dieses Buch ist nicht nur was für Jugendliche, sondern auch für Erwachsene die gern beim Lesen schmunzeln und nicht unbedingt immer alles so ernst nehmen.

Ich weiß nicht wie ihr das seht, aber ich finde dieses Cover auch echt schön.

Eine wirklich tolle Geschichte die so richtig viel Spaß macht.

Ich kann dieses Buch wirklich nur empfehlen!

30.03.2017

Ein wunderschöner Jugendroman, bei dem man lernen kann, was wirklich wichtig ist.

Ausgerechnet Muse ist ein wunderschönes Jugendbuch das einfach zum Träumen einlädt. Am Anfang des Buches hatte ich etwas schwierigkeiten mit dem Namen Apollonia, doch das verflog schnell und ich las ihn sehr gerne. Sie ist ein besonderes Mädchen mit besonderen Fähigkeiten, die sie gar nicht besitzen möchte. Eine Muse zu sein ist für sie ein Fluch, mit dem sie nicht Leben möchte. Sie war mir von Anfang an mit ihrer rebellischen Art sehr sympathisch. Immer gegen den Strom und lieber sich selber, als anderen gefallen. Sie ist ein tolles Mädchen, dass sich oft unterschätzt und gerne unsichtbar macht. Sie hält ihre Gabe versteckt und will nicht, dass sie ausgelöst wird. Ihr Rabe Lyngx hat aber ganz andere Pläne für sie und sorgt dafür das Nick ihr Tattoo berührt und ihre Gabe dadurch ausgelöst wird. Apollonia ist sauer und tut alles dafür, ihre Gabe los zu werden. Doch gegen seine Wurzeln kann man sich nicht wehren. Man kann nur das Beste daraus machen.

Ich war sofort Feuer und Flamme für diese Geschichte. Haben wir nicht alle Musen? Ob mit einer magischen Gabe, oder ohne. Viele Lebewesen inspirieren uns außergewöhnlich zu sein. Wer behauptet das Kunst nicht lebt? Das Gedanken nicht wahr werden? Träume nicht in Erfüllung gehen? Man muss nur auch selbst an sich glauben und dies vermittelt ausgerechnet Muse sehr gut.

Das Lyngx die meiste Zeit in Gedichtform spricht, nervte mich zu Beginn ein wenig, doch ich habe dieses Federvieh einfach liebgewonnen und konnte mir Apollonia nicht ohne ihn vorstellen. Wenn sie doch mal ohne ihn unterwegs war, fehlte etwas und man suchte nach ihn.

Die Charaktere waren gut durchdacht. Es war alles vertreten. Es gab das Böse und das Gute.
Apollonias Mutter war mir erst sehr unsympathisch. Man hatte das Gefühl, die interessiert sich nicht für ihr Kind. Ihr Kind brauchte sie und sie war nicht da. Wer weiß, ob das Mädchen manche Dinge getan hätte, wenn ihre Mama ihr zur Seite gestanden hätte. Aber auch sie konnte mich nach und nach überzeugen.
Doch für mich war Wolf in diesem Buch etwas ganz besonderes. Ein Mensch der immer für seine Freunde da ist. Er stand immer an Apollonias Seite, ohne etwas zu erwarten. Solche Freundschaften braucht man auch im wahren Leben und unsere Muse weiß dies sehr zu schätzen.
Mir persönlich war es eine Ehre, so vielen tollen Musen zu begegnen. Und auch ich habe etwas dazu gelernt, denn ich wusste nicht das Thalia eine Muse ist.

28.03.2017

Kurzweiliges Buch mit interessanten Charakteren und ungewöhnlicher Handlung

Cover
Ausgerechnet Muse wirkt auf den ersten Blick recht düster. Das fast Schwarze Cover wird durch Lichtreflexe aufgehellt und lässt mittig ein finster schauendes Mädchen erkennen. Auf ihrer Schulter sieht man die Silhouette eines Gitarre-Spielers und über ihrem Kopf einen großen Raben, der schützend seinen Flügel um das Mädchen zu legen scheint. Der Buchtitel ist leicht erhöht und hebt sich in strahlendem Weiß stark vom Untergrund ab.
Der Fabulus-Verlag hat auch hier wieder einen farbigen Buchschnitt, der mir ja schon bei anderen Büchern so gut gefallen hat. Hier erstrahlt er in einem satten Orange.

Meinung
Der Klappentext hat mich sofort neugierig auf Ausgerechnet Muse gemacht, denn über Musen habe ich bisher noch nichts gelesen und das wurde höchste Zeit.

Wie sich das Dasein einer Muse auf das Leben der Menschen um sie herum auswirkt, erfährt man abwechselnd aus der Sicht der Muse Apollonia und des Singer-Songwriters Nick.
Diese Wechselperspektive hat mir sehr gefallen, da man sowohl die Muse so sehr gut kennenlernt und einen tiefen Einblick in ihr Wesen hat aber eben auch in das Leben, das von ihr beeinflusst wird.
Als Protagonistin fand ich Apollonia sehr authentisch. Sie ist eine typische Teenagerin – ein wenig rebellisch und möchte nicht so leben wie ihre Mutter – und lässt sich oft von ihren Hormonen steuern. Sie ist einfach ein Charakter, mit dem sich Mädchen in dem Alter zu einem gewissen Teil identifizieren können.
Nick ist Musiker und hat dank Apollonia endlich die Inspiration gefunden die Schnipsel in seinem Kopf zu Songs zusammenzufügen. Auch er wirkt sehr durchdacht und nicht konstruiert.

Carola Wolff hat einen angenehmen, dem Alter ihrer Leser angemessenen Schreibstil, der zum weiterlesen verführt. Es kommen keine Längen auf, welche die Handlung unnötig ziehen, im Gegenteil: mit Witz und einem Fingerspitzengefühl für bildhafte Situationsbeschreibungen schafft sie eine Atmosphäre in der man nur so durch Ausgerechnet Muse fliegt.

Fazit
Ausgerechnet Muse hat mir viel Spaß gemacht. Es ist eine kurzweilige Geschichte, mit Elementen, in denen sich jugendliche Leser sicher gut wieder finden können und an der aufgrund des tollen Schreibstils und der ungewöhnlichen Figuren bestimmt auch jung gebliebene Erwachsene ihre Freude haben.

13.03.2017

Eine Liebeserklärung an die Kunst

Dieses Buch ist eine Liebeserklärung an die Kunst. Sei es Musiker, Maler oder Dichter. Hier kommt jeder auf seine Lobeshymnen. Und was für schwere Arbeit Musen verrichten, wird auch schnell klar.
Parker ist ein rebellisches Mädchen, wie es im Buche steht. Sie möchte keine Muse sein, sondern auf ihrem Motorrad durch Schottland reisen. Frei wieder Wind.
Nick ist Gitarrist mit Leib und Seele, doch seine Mutter möchte, dass er Arzt wird. Parker inspiriert ihn zu ungeahnten Liedern, weswegen er das Musenband eigentlich lieber behalten möchte.
Aber auch die Nebencharaktere sind beachtenswert, wie z.B. der Rabe Lyngx, oder Wolf, der eine Motorradwerkstatt besitzt und weiser ist, als er scheint. Oder oder oder. Die Liste ist lang und bemerkenswert und gibt dem Buch Abwechslung.
Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar, man kommt sofort ins Buch rein und kann es in einem Rutsch gleich durchlesen. Muss es sogar! Einzig die beschriebenen Nazis am Anfang des Buches bereiten mir Bauchschmerzen. Ich bin kein großer Rammsteinfan, ich bin gar kein Rammsteinfan. In dem Buch werden sie aber als rechte Band dargestellt, und das stimmt so nicht. Auch diese Musterrechten mit Glatze, Lonsdale und Springerstiefeln sind Klischee, denn gerade Lonsdale sponsort zumindest in England viele linke Festivals, weil sie eindeutig was gegen den Missbrauch ihrer Marke für rechte Politik haben. Also der Teil basiert auf Klischee und ist schlecht recherchiert. Das tut dem Buch aber keinen Abbruch, denn es ist trotz allem fantastisch geschrieben, sehr spannend und ein wirklich gutes Thema. Ich kann es nur empfehlen!

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